Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der SKYE TECH LLC (nachfolgend „SKYETECH“, Anbieter) und ihren Kunden über die Erbringung von KI-Automatisierungsleistungen (u. a. Prozess-Check, KI-Mitarbeiter-Module) im Rahmen der Marke SKYETECH.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht vorgesehen; der Kunde bestätigt bei Vertragsschluss, dass er die Leistungen in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit in Anspruch nimmt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, SKYETECH stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragspartner
SKYE TECH LLC
30 N Gould St #63716
Sheridan, WY 82801, USA
Vertreten durch: Istvan Tamas Dobosi
E-Mail: info@skyetechllc.com
Weitere Angaben finden Sie im Impressum.
3. Leistungsbeschreibung
3.1 Prozess-Check
Der Prozess-Check ist eine kostenpflichtige, zeitlich begrenzte Analyse (i. d. R. 14 Tage) der betrieblichen Abläufe des Kunden auf Basis der vom Kunden freigegebenen Daten (z. B. E-Mail-Postfach, Buchhaltungssoftware). Ergebnis ist ein individueller Auswertungsbericht mit Handlungsempfehlungen.
Der Prozess-Check erfordert die technische Freigabe (z. B. per OAuth2) einzelner Systeme des Kunden durch den Kunden selbst. SKYETECH verarbeitet die dabei erhaltenen Daten ausschließlich zweckgebunden gemäß der Datenschutzerklärung.
3.2 KI-Mitarbeiter-Module (Abonnement)
Nach Abschluss des Prozess-Checks kann der Kunde einzelne oder mehrere KI-Mitarbeiter-Module als monatliches oder jährliches Abonnement buchen (u. a. Büro, Telefon, Buchhaltung, Baustelle). Der konkrete Funktionsumfang der einzelnen Module ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website bzw. dem individuellen Angebot.
SKYETECH ist bemüht, die vereinbarten Funktionen zuverlässig bereitzustellen, kann jedoch aufgrund der Natur KI-gestützter Systeme keine fehlerfreie oder lückenlose Funktion garantieren (siehe Ziffer 8).
4. Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Anfrage. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde ein Angebot von SKYETECH (z. B. nach einem Erstgespräch) schriftlich oder in Textform (E-Mail) annimmt, oder indem der Kunde ein kostenpflichtiges Modul über den bereitgestellten Bestell-/Checkout-Prozess (z. B. Stripe) bucht und SKYETECH die Buchung bestätigt bzw. mit der Ausführung beginnt.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website bzw. im individuellen Angebot ausgewiesenen Netto-Preise. SKYETECH weist gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) keine Umsatzsteuer aus.
- Prozess-Check: einmalige Analysegebühr gemäß aktueller Preisangabe auf der Website; bei anschließendem Abschluss eines Abonnements wird die Gebühr auf die erste Rechnung angerechnet.
- KI-Mitarbeiter-Module: monatliche oder jährliche Abo-Gebühr je gebuchtem Modul, gestaffelt nach Betriebsgröße gemäß aktueller Preisliste; ggf. zzgl. einmaliger Einrichtungsgebühr.
- Bei jährlicher Zahlweise gewährt SKYETECH einen Rabatt in Höhe von zwei Monatsraten gegenüber der monatlichen Zahlweise.
- Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Rechnungen werden von der SKYE TECH LLC direkt an den Kunden gestellt.
Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, sofort zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist SKYETECH berechtigt, die Leistungserbringung auszusetzen und Verzugszinsen gemäß § 288 BGB geltend zu machen.
6. Laufzeit, Kündigung und Verlängerung
Abonnements laufen auf unbestimmte Zeit mit monatlicher bzw. bei jährlicher Zahlweise mit entsprechend jährlicher Mindestlaufzeit. Sie können vom Kunden zum Ende der jeweils laufenden Abrechnungsperiode in Textform (E-Mail an info@skyetechllc.com) gekündigt werden. Ohne Kündigung verlängert sich das Abonnement automatisch um die jeweils gebuchte Laufzeit.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
7. Rückerstattungen
Bereits gebuchte und bezahlte Abonnementleistungen werden nicht erstattet. Dies gilt auch bei vorzeitiger Kündigung innerhalb einer laufenden Abrechnungsperiode; die Leistung steht dem Kunden für den bereits bezahlten Zeitraum weiter zur Verfügung. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht nicht, da ausschließlich Verträge mit Unternehmern (§ 14 BGB) geschlossen werden (siehe Ziffer 11).
8. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt SKYETECH die für die Leistungserbringung erforderlichen Zugänge, Daten und Informationen (z. B. Zugriff auf E-Mail-Postfach oder Buchhaltungssoftware) rechtzeitig und vollständig zur Verfügung und ist für deren Richtigkeit verantwortlich. Verzögerungen oder Qualitätseinbußen, die auf unvollständige oder verspätete Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten von SKYETECH.
Der Kunde ist verpflichtet, sicherzustellen, dass er zur Erteilung der jeweiligen Datenfreigaben (z. B. E-Mail-Konto, Buchhaltungssoftware) berechtigt ist, insbesondere im Hinblick auf Rechte Dritter (z. B. Mitarbeiter, deren E-Mail-Kommunikation mitverarbeitet wird) und die einschlägigen arbeits- und datenschutzrechtlichen Vorgaben (z. B. § 26 BDSG).
9. Gewährleistung und Haftung
SKYETECH erbringt die vereinbarten Leistungen nach dem Stand der Technik und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Da die Leistungen auf KI-Systemen (u. a. Sprachmodellen) basieren, kann trotz sorgfältiger Konfiguration keine Fehlerfreiheit, Vollständigkeit oder ununterbrochene Verfügbarkeit der Ergebnisse garantiert werden. Vom Kunden erzeugte Inhalte (z. B. Angebote, Berichte, automatisierte Kommunikation) sind vor Verwendung eigenverantwortlich zu prüfen.
SKYETECH haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet SKYETECH nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
10. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke der Vertragserfüllung zu nutzen. Zur Verarbeitung personenbezogener Daten siehe Datenschutzerklärung. Soweit erforderlich, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab.
11. Kein Widerrufsrecht für Unternehmer
Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher (§ 312g BGB) findet auf Verträge mit Unternehmern keine Anwendung. Da SKYETECH ausschließlich mit Unternehmern kontrahiert, besteht kein Widerrufsrecht.
12. Änderungen der AGB
SKYETECH behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies zur Anpassung an geänderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen erforderlich ist. Über Änderungen wird der Kunde rechtzeitig in Textform informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen; hierauf wird der Kunde in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
13. Schlussbestimmungen
Anwendbares Recht: Für diese AGB und alle Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand: Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz von SKYETECH bzw. ein noch zu bestimmender Gerichtsstand in Deutschland; dies wird vor Veröffentlichung final rechtlich geprüft.
Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.